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Geschichte der offenen Pforte

dpa-Artikel vom 10.04.2003

siehe auch: Artikel Von der feinen Lust auf fremde Gärten / Offene Pforten - Adressen

Bonn (dpa/gms) - Den Anfang machte Hannover: 1990 wurde in der Landeshauptstadt Niedersachsens die Aktion «Die offene Gartenpforte» gestartet, inzwischen locken dort mehr als 80 Privatgärten zum Blick hinter den Zaun. Andere Regionen zogen nach. Mittlerweile können Interessierte auch in Ostfriesland oder dem Emsland, in der Pfalz oder in Schwaben Blicke in grüne Paradiese von Hobbygärtnern werfen.

Wie viele «offene Gartenpforten» es in Deutschland insgesamt gibt, lässt sich angesichts der Fülle an teils nur lokal bekannten Initiativen nur schwer schätzen. Fest steht aber: Das Interesse ist so groß wie noch nie.

Begonnen hat das Phänomen vor mehr als 75 Jahren in England. Dort litt damals das Queen's Nursing Institute, das Krankenschwestern in die Armenviertel der Städte entsandte, an akuter Geldnot. Um diese zu lindern, entstand die Idee, besonders schöne private Gärten für «a shilling a head» - einen Schilling pro Kopf - an bestimmten Tagen zu öffnen. Bei Gartenbesitzern wie Besuchern stieß das Angebot auf ungeheures Interesse.

Bereits im ersten Jahr standen 609 Gärten zur Besichtigung offen. Mehr 8000 Pfund, damals eine fantastische Summe, wurden eingenommen. Wenig später lag die erste Ausgabe des «Gelben Buchs» vor, das seither alljährlich neu die offenen Gärten mit kurzer Beschreibung und Öffnungszeiten verzeichnet. Heute nehmen 3500 Gärten am «National Gardens Scheme» teil und verzeichnen pro Jahr rund 12 Millionen Besucher.

Von England schwappte die Idee über die Umwege Australien, USA, Belgien und Niederlande nach Deutschland, allerdings ohne sozialen Hintergrund. Der Zutritt zu den Gärten ist hier meist kostenfrei, erhoben wird höchstens ein kleine Aufwandsentschädigung für die Gartenbesitzer. Schließlich sehen sich diese mitunter großem Besucherandrang gegenüber.

Was macht die «Offene Gartenpforte» so attraktiv? Eine große Rolle spielt die Neugier: Das Betreten privater Gärten ist ein Ausflug in sonst versperrtes Terrain, wo sich Überraschungen auftun und erstaunliche Schönheiten verbergen. Zudem besteht Gelegenheit, mit anderen Gartenfreunden ins Gespräch zu kommen und zu fachsimpeln. Oft gehört auch ein Austausch von Samen- und Stecklingen dazu, und manche Gartenbesitzer laden sogar zu einem Tässchen Tee auf der Terrasse.

Die «schrankenlose» Bewunderung vieler Besucher gilt zum Beispiel einem Garten in Kranenburg am Niederrhein: Je nach Jahreszeit gibt es dort die Pracht zahlreicher Kameliensorten zu bewundern. Später überwältigen Rhododendren und schließlich die Blüten der Lorbeerrosen, Fachleuten als Kalmia bekannt. In Bernau bei Berlin gilt es einen Weigelien-Garten zu entdecken: 59 Arten und Sorten füllen ihn im Mai und Juni mit zauberhaften Farben. Viele Besucher betrachten den Allerweltsstrauch danach mit anderen Augen.

In Allmannshofen in Bayern wartet ein aufwendig restaurierter historischer Garten auf Gäste. Formgehölze, historische Rosen und üppige Staudenpflanzungen geben dem streng gegliederten Garten Atmosphäre.

Immer der Nase nach zieht es Gäste durch einen romantischen Garten bei Kamen (Nordrhein-Westfalen). Duft- und Aromapflanzen halten dort nicht nur Beete und Töpfe besetzt. Aromawolken wirbeln auch auf beim Schreiten über Minz- und Thymianwege oder unter Rosenbögen hindurch. [Anmerkung: hier ist mein Garten gemeint.]

Die harmonische Verbindung von Gartengestaltung, Kunst und Natur lässt sich hoch im Norden in Wittensee in Schleswig-Holstein erleben. Dort können Gäste im August und September in den Goldtönen nordamerikanischer Blütenpflanzen schwelgen. Besucher des «offenen Gartens» im rheinischen Bedburg-Hau erwartet ein wahrer Farben- und Formenreigen. Mal dominiert Purpur, dann kühles Weiß, dann wieder die lebendige Farbigkeit eines Cottagegartens. Rosen haben genauso ihren Raum wie üppiges Gemüse oder Duftpflanzen.

Die Dimensionen der Gärten mit «offener Pforte» sind höchst unterschiedlich. Mal ist es eine nur 70 Quadratmeter kleine grüne Oase, dann wartet ein Park mit 15 000 Quadratmeter Fläche auf Gäste. Wer auf sich die Suche nach den schönsten Gartenparadiesen machen will, wird am sichersten im Internet fündig.

Büchertipps Offene Pforten

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